Präsenz der Polizei Niedersachsen in den sozialen Netzwerken


Für eine Vielzahl der Bürgerinnen und Bürger ist das Internet inzwischen ein entscheidendes Medium, um sich tagtäglich zu informieren. Das www hat viele Vorteile, es birgt aber auch jederzeit die Gefahr, dass die User durch Gerüchte, Halbwahrheiten oder Falschinformationen desinformiert werden. Aus diesem Grunde ist es von großer Bedeutung, dass die Polizei im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit als verlässliche Informationsquelle im Internet präsent ist und ein attraktives und dialogbasiertes Angebot im Bereich der Online-Medien bereithält. Der hohe Stellenwert der polizeilichen Arbeit in den Sozialen Medien wird aktuell besonders vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wieder einmal deutlich, da sie es ermöglicht, schnell viele Menschen mit Informationen zu erreichen.

Die Polizei Niedersachsen ist seit 2011 in den sozialen Medien präsent. Anfangs noch ausschließlich über das soziale Netzwerk Facebook, wurde das Online-Angebot 2016 auch auf den Microbloggingdienst Twitter ausgeweitet. Seit 2018 ist die besonders bei jüngeren Menschen beliebte Plattform Instagram hinzugekommen.

Derzeit ist die Polizei Niedersachsen mit insgesamt 97 Accounts in sozialen Netzen vertreten. Neben aktuellen Einsatzlagen, Kriminalitätsphänomenen, Präventionsthemen und Veranstaltungen greifen die dezentral eingerichteten Accounts stets Themen auf, die insbesondere auch regionale Besonderheiten berücksichtigen. Auf einem eigenen YouTube-Kanal Polizei Niedersachsen können zudem Videos zu unterschiedlichsten Themen abgerufen werden.

Die Polizeiakademie Niedersachsen (PA NI) betreibt auf Facebook die Seite Polizei Niedersachsen Karriere, um über das Bewerbungsverfahren und das Studium an der Polizeiakademie zu informieren. Aufgrund der Altersstruktur sowie der Zielgruppe der potentiellen Bewerberinnen und Bewerber sowie der jungen Anwärtinnen und -anwärter war der Schritt zur Ausweitung des Auftrittes auf Instagram wichtig, da dort insbesondere die Gruppe der 14 bis 29-jährigen[1] erreicht wird.

Personenfahndungen und Vermisstensuchen werden zentral für die gesamte Polizei Niedersachsen durch das LKA Niedersachsen auf Twitter und auf Facebook veröffentlicht.

Um in den Sozialen Medien als Polizistinnen und Polizisten erkennbar „auf Streife" zu sein, hat die Polizei Niedersachsen zudem die Möglichkeit geschaffen, personifizierte Accounts auf Twitter, Facebook und Instagram zu betreiben. Das „Digital Community Policing" gehört in England und den Niederlanden bereits seit 2013 zum Verständnis moderner Polizeiarbeit. Vergleichbare offizielle Accounts gibt es bisher (noch) nur in Rheinland-Pfalz. Insgesamt betreuen in Niedersachsen mittlerweile 21 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte 23 personifizierte Accounts auf Twitter, Facebook und Instagram. Zusätzlich zu den organisatorischen Accounts schafft das „Digital Community Policing" damit ein weiteres regionales Angebot. Durch die persönlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner wird das Vertrauen in die Polizei zusätzlich gestärkt und sie erhalten so z.B. wertvolle Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Zukunft der behördlichen Kommunikation liegt auch in der Einbindung von Audioinhalten, daher wurde das Audio-Medienformat „Podcast" im April 2020 zur externen Kommunikation freigegeben. Audio-Podcasts sind reine Audioformate - ähnlich einer Radiosendung -, die aus Sprechanteilen von mindestens einer Person bestehen. Dank der Nutzung dieses Formates wird die polizeiliche Arbeit weiter transparent gemacht und das Image gestärkt. Durch die zukünftige Bereitstellung von Podcasts, neben der Nutzung in den sozialen Netzwerken (z.B. Polizei Oldenburg), auch auf den Medienplattformen, die für dieses Medienformat bekannt sind, kann die Reichweite weiter gesteigert werden.

Die Polizei Niedersachsen wird ihre Präsenz in sozialen Medien auch in Zukunft weiter ausbauen.

[1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/543605/umfrage/verteilung-der-nutzer-von-social-media-plattformen-nach-altersgruppen-in-deutschland/






Hier erhalten Sie eine Übersicht über unsere aktiven Accounts in den sozialen Netzwerken Facebook,Twitter, Instagram und YouTube. Bitte nehmen Sie vorab die Hinweise zum Datenschutz zur Kenntnis.

Ansprechpartner

Landespolizeipräsidium Niedersachsen
Referat 21
Tel. 0511 - 120 6038
Tel. 0511 - 120 6431

Artikel-Informationen

19.08.2020

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